Von jeher war es in den Bauernhäusern Brauch, überschüssige Früchte –

in früheren Jahren waren es vor allem Zwetschken und Most – zu brennen.

Heutzutage verwendet man nur einwandfreies und hochwertiges Obst, wie Äpfel, Pfirsiche, Birnen,

Zwetschken, Quitten, Trebern und vieles mehr.  Viele sortenreine Schnäpse werden gebrannt.

Nach wie vor ist aber das Brennen, wie man es auf den Fotos von 2004 sieht, die ursprüngliche,

einfache Form des Brennens:  in einem Wasserbad befindet sich ein Kessel,der mit Maische (zer-

kleinertes, vergorenens Obst) befüllt wird.  Dicht abgeschlossen wird der Kessel erhitzt, der Dampf,

bzw.  Alkohol wird durch ein dünnes Rohr in ein Abkühlungsgefäß geleitet und aufgefangen.

Um einen guten Schnaps zu brennen braucht es eine gute Maische, vor allem aber viel Erfahrung.